NZZ im Gespräch mit Heinz Julen: Über Verantwortung, Glauben und Zukunftsfragen

Die Neue Zürcher Zeitung widmet Heinz Julen ein ausführliches Interview und porträtiert ihn als vielschichtige Persönlichkeit zwischen Kunst, Architektur, Unternehmertum und tief verwurzelter Zermatter Identität. Ausgangspunkt des Gesprächs ist Julens Reaktion auf eine kritische NZZ-Betrachtung über das Wallis – insbesondere über den Stellenwert von Religion, Verantwortung und Lebensrealität im alpinen Raum.

Im Interview spricht Heinz Julen offen darüber, weshalb ihn gewisse Zuschreibungen an die Walliser Bevölkerung irritieren. Er beschreibt den Glauben nicht als Fatalismus, sondern als historisch gewachsene Form von Halt und Eigenverantwortung in einer Region, die seit jeher von Naturgefahren, Entbehrung und Unsicherheit geprägt ist. Julen betont dabei klar: Verantwortung lässt sich nicht delegieren – weder an Gott noch an den Staat.

Das Gespräch gibt zugleich Einblick in Julens Denken als Gestalter: Seine Projekte entstehen aus persönlicher Erfahrung, aus der Geschichte Zermatts und aus dem Wunsch, auf reale Probleme konkrete Antworten zu finden. Auch der geplante Wohnturm Lina Peak steht in diesem Kontext – als Ausdruck eines eigenständigen, unbequemen, aber verantwortungsbewussten Zugangs zur Zukunftsentwicklung einer alpinen Destination.

Der NZZ-Beitrag zeigt Heinz Julen nicht als Provokateur, sondern als jemanden, der sich bewusst exponiert, um Debatten anzustossen – über Glauben, Kultur, Verantwortung und darüber, wie sich Zermatt und das Wallis weiterentwickeln sollen.

Zum vollständigen Interview in der Neuen Zürcher Zeitung

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